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MTV verpasst Sensation knapp

Stuttgarter Volleyballerinnen verlieren im Viertelfinal-Hinspiel im CEV-Pokal gegen Champions-League-Sieger mit 2:3

Im Viertelfinale um den europäischen CEV-Cup liefert Allianz MTV Stuttgart dem italienischen Club VBC Pomi Casalmaggiore einen großen Kampf und unterliegt nur knapp mit 2:3.

Die bisherigen Bilanz im CEVCup war für die beiden Kontrahenten identisch gewesen. Beide Teams waren bis zum ersten Zusammentreffen am Dienstagabend vor 1300 Zuschauern in der Scharrena ohne Niederlage geblieben. Drei 3:0-Erfolge, gefolgt von einem knappem 3:2-Tiebreak-Sieg bis zum Einzug ins Viertelfinale. In dem 121 Minuten andauernden Duell auf höchsten Niveau mussten sich die Volleyballerinnen Allianz MTV Stuttgart dem aktuellen Tabellenzweiten der italienischen Serie VBC Pomi Casalmaggiore nur knapp geschlagen geben. Am Ende waren es nach dem beherzten Kampf der Gastgeber nur Nuancen, die für die knappe 2:3-Niederlage (19:25, 19:25, 25:22, 25:21, 12:15) sorgten.

Wie es sich für einen amtierenden Champions League-Gewinner gehört, reisten die Italienerinnen standesgemäß an: mit einem clubeigenen, pink lackierten Mannschaftsbus, einem elfköpfigen Betreuerteam (bei zwölf Spielerinnen), und mit dem italienischen Trainer-Guru Giovanni Caprara, dem ein großes Regal für Auszeichnungen, Medaillen und Pokale nicht ausreicht: Der 54-Jährige hat in den letzten 19 Jahren 18 nationale und internationale Titel gewonnen.

Er ist eine lebende Legende“, sagte Stuttgarts Co-Trainer Giannis Athanasopoulos ehrfurchtsvoll, als er den Italiener in die Scharrena schreiten sah. „Und die griechische Nationalmannschaft hat er auch schon gecoacht.“

In der hart umkämpften Partie, die Guillermo Naranjo Hernández als Vorbereitung auf die nationalen Play-offs auf höchstem Niveau bezeichnete, bestätigten Stuttgarts Volleyball-Frauen ihre aktuelle Topform eindrucksvoll. „Wir haben es im Laufe des Spiels immer besser geschafft, es ihnen ungemütlich zu machen“, sagte Hernández. Zweites großes Plus im Hinblick auf die Play-offs – sich nicht aufgeben, auch wenn man schon aussichtslos zurückzuliegen scheint. Nachdem die Stuttgarterinnen bereits mit zwei Sätzen hinten lagen, folgte die Belohnung im dritten Satz. Plötzlich lag Allianz MTV mit 11:9 vorne und die Italienerinnen holten in einer Auszeit erst einmal tief Luft, ohne großartig etwas ändern zu können. Michaela Mlejnkova (24 Punkte) und Aiyana Whitney (19) zündeten den Turbo und erneut beeindruckte Youngster Julia Schaefer (10 Punkte) mit überaus frechem Spiel. Als die Stuttgarterinnen im Tiebreak 7:2 führten, roch es kurzzeitig nach einer riesigen Sensation in der Scharrena. Doch dann kam Lucia Bacchi und verhalf den Italienerinnen dank ihrer starken Angriffsaktionen zur Wende. „Gratulation an Stuttgart, die Mannschaften agierten absolut auf Augenhöhe. Der einzige Unterschied ist, dass ich Spielerinnen wie Bacchi habe, die einfach erfahrener sind und ein Stück abgezockter“, sagte Giovanni Capra. Sein Stuttgarter Kollege ärgerte sich nur kurz über den knappen Ausgang. „Meine Mädels sind bewundernswert. Es war nicht so, dass die Italiener einen schlechten Tag hatten, sondern wir haben ihnen kräftig eingeheizt.“

Das Rückspiel mit der Entscheidung um den Einzug ins Halbfinale des CEV-Cups findet am kommenden Mittwoch (15. März, um 20.30 Uhr) im Palazzo dello Sport Mario Radi in Cremona, rund 120 Kilometer südöstlich von der norditalienischen Metropole Mailand statt. Dort wird es dann sicherlich das nächste Vorbereitungsspiel für die Stuttgarterinnen geben.

Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten Nummer 56 vom Mittwoch, den 08. März 2017, S. 26

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