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Die Playoffs können kommen

Nach dem 3:1-Sieg gegen Potsdam startet Allianz MTV Stuttgart von Platz zwei aus

Nachdem Stuttgarts Volleyball-Frauen Ende Januar in Mannheim vor über 10 000 Zuschauern den DVV-Pokal in die Höhe stemmen durften, begrüßte das Team bei der Rückkehr am Eingang der heimischen Trainings- und Spielstätte Scharrena als Überraschung ein großes blaues Banner: „Glückwunsch zum Pokalsieg“ – organisiert und montiert vom Amt für Sport und Bewegung der Stadt Stuttgart. Erfreut kommentierte dies Geschäftsführer Aurel Irion seinerzeit mit den Worten: „Zu Hause ist es doch am schönsten.“

Das finden inzwischen regelmäßig rund 2000 Zuschauer in der Scharrena ebenfalls. Nachdem Allianz MTV Stuttgart im letzten Spiel der Normalrunde am Samstagabend gegen den SC Potsdam mit 3:1 (13:25, 25:20, 25:21, 25:19) gewonnen hat, kann man eine bemerkenswerte Zwischenbilanz ziehen: Zu Hause in der Scharrena hat das Team von Trainer Guillermo Naranjo Hernández in dieser Saison bisher nur ein einziges Mal verloren – ganz knapp mit 2:3 gegen den Spitzenreiter SSC Palmberg Schwerin am 17. Dezember. Zehn Liga-Siege, ein Pokal-Erfolg, zwei europäische CEV-Cup-Siege – wer das Stuttgarter Team von den roten Klappstühlen der Scharrena aus, oder, weil es die Fans oft nicht auf den Sitzen hält, im

Stand begleitet, kann sich zumeist über einen Stuttgarter Sieg freuen.

Zu Hause ist es am schönsten, so soll es weitergehen, und zwar auch in den anstehenden Play-offs: Durch den zweiten Tabellenplatz hat das Team von Trainer Guillermo Naranjo Hernández Heimvorteil in den eventuell notwendigen Entscheidungsspielen im Viertelfinale (Modus: Best-of-Three) und, bei Erfolg, auch im Halbfinale (Modus: Best of five).

Zweiter Vorteil: Weil unter den ersten sechs gelandet, kann Hernández sein Team nun entspannt auf das Viertelfinale vorbereiten. Während der USC Münster als Siebter mit dem Zehnten VfB Suhl in den sogenannten Pre-Play-offs den Stuttgarter Gegner ausspielt (Erstes Spiel: Sonntag, 19. März, 15 Uhr, Scharrena), wird das anstehende Viertelfinale im europäischen CEVCup plötzlich von der zusätzlichen Belastung unter der Woche in die Kategorie Vorbereitung auf hohem Niveau gekürt. Für Trainer Hernández bieten sich dabei zwei weitere hochklassige Möglichkeiten, Varianten in seinem Kader zu testen, nachdem gegen den SC Potsdam Zuspielerin Karmen Kocar, Kim Renkema (6 Punkte), Julia Schaefer (4) und die überragende Aiyana Whitney (18) allesamt ihre Chance nutzten, weiter auf sich aufmerksam zu machen. „Ich bin stolz auf unsere Teamleistung“, sagte der Trainer Hernández. „Und freue mich, wie sich immer mehr die Alternativen aufdrängen. Aiyana hat das Spiel gedreht, Julia hat in der Annahme Verantwortung übernommen. Toll!“

Gegen den Tabellenvierten Potsdam konnte somit selbst der Ausfall von Michaela Mlejnková (beste Stuttgarter Punktemacherin, Fünfte der Bundesliga) aufgrund einer Bauchmuskelverletzung kompensiert werden. Eine genaue Diagnose steht bei der tschechischen Nationalspielerin noch aus. „Solange ich nicht weiß, was ist ist, will ich nichts riskieren“, sagte Mlejnková, „aber es ist nicht leicht, am Spielfeldrand zu sitzen und bloß zuzuschauen.“

Die Vorbereitung auf die Play-offs um die deutsche Meisterschaft findet also auf europäischem Parkett statt. Schon an diesem Dienstag kommt es um 19 Uhr zum Hinspielduell gegen den amtierenden Champions-League-Gewinner VBC Pomi Casalmaggiore aus Italien. Zu Hause, in der Scharrena, wo es doch am schönsten ist.

Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten Nummer 54 vom Montag, den 06. März 2017, S. 25

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